® Tierärztliche Praxis für Kleintiere Scharnhorst GmbH

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  • Schutzimpfungen des Hundes
  • Schutzimpfungen der Katze

    Die Impfpläne für Klein-und Heimtiere in Deutschland haben sich geändert. Wir empfehlen Ihnen sich einen individuellen Impfplan für Ihren Hund/Ihre Katze/Ihr Heimtier/Ihr Frettchen in der Praxis erstellen zu lassen.
    Zusätzlich und ergänzend empfehlen wir Ihnen die Impfempfehlungen des Bundesverbands Praktizierender Tierärzte e.V. zu befolgen. Diese erhalten Sie unter folgender Internetadresse.

Schutzimpfungen des Hundes

Bei Schutzimpfungen bekommt der Hund durch eine Injektion abgetötete oder abgeschwächte Keime verabreicht, auf die das Abwehrsystem des Körpers reagiert. Diese Reaktionen gegen die verschiedenen Keime sind aber nicht gleich und so erklären sich die unterschiedlichen Impfschemata. Generell kann gesagt werden, dass Schutzimpfungen gegen viele Krankheiten - an einem Tag gegeben - den Körper überfordern können. Das bedeutet zum einen, dass der Schutz gegen die einzelnen Krankheiten nicht so intensiv ausgebildet wird. Schlimmer ist jedoch, dass es häufig zu unerwünschten Nebenreaktionen kommen kann. Das von uns empfohlene Impfschemata hat sich seit Jahren bewährt und ist in verschiedenen Untersuchungen bestätigt worden. Es gibt Ihrem Tier einen guten und verlässlichen Schutz, ohne den Körper übermäßig zu belasten. Der Hund bekommt im Abstand von 3 bis 4 Wochen jeweils eine Injektion. Um einen dauerhaften Schutz zu gewährleisten, müssen die Impfungen z. T. in einem jährlichen Abstand wiederholt werden. Hier einige Informationen zu den ansteckenden Hundekrankheiten, gegen die eine Schutzimpfung zur Zeit möglich ist.

Die Hundestaupe: Nachdem diese Krankheit über lange Zeit nicht mehr aufgetreten ist, hat es in letzter Zeit durch den Hundehandel, vor allen Dingen aus Osteuropa, in einigen Städten wieder epidemieartig Erkrankungen gegeben. Es handelt sich um eine Viruserkrankung, die Hunde aller Altersklassen befallen kann. Je nachdem, welches Organ am stärksten befallen ist, spricht man von einer Gehirnstaupe, Lungenstaupe oder Darmstaupe; aber es können auch alle Organe gleichzeitig befallen sein. Erkrankte Tiere sind kaum zu heilen. Die Krankheit ist für den Menschen glücklicherweise nicht ansteckend.

Die ansteckende Leberentzündung (HCC): Auch hier handelt es sich um eine Viruserkrankung, die Hunde aller Altersklassen befallen kann. Besonders betroffen sind jedoch junge Hunde. Die Behandlung erkrankter Tiere ist äußerst aufwendig und leider nicht immer erfolgreich. Auch diese Krankheit ist für den Menschen nicht ansteckend.

Die Leptospirose: Diese Erkrankung ist auch unter dem Namen Stuttgarter Hundeseuche oder Weilsche Krankheit bekannt. Es handelt sich um eine bakterielle Infektionskrankheit, die auch für den Menschen gefährlich ist. Je nach Erregeruntergruppe wird mehr die Leber, die Niere oder der Darm befallen. Die Tollwut: Es handelt sich um eine unheilbare Krankheit, an der fast alle Säugetiere und Menschen erkranken können. Die Infektion erfolgt durch das Eindringen von Speichel in eine Wunde. Hunde, die nicht schutzgeimpft sind und unter Ansteckungsverdacht stehen, müssen sofort getötet werden. Hunde, die jedoch ordnungsgemäß geimpft sind und unter Ansteckungsverdacht stehen, müssen lediglich für eine gewisse Zeit unter Quarantäne.

Die Lyme-Borreliose: Auch gegen diese bakterielle Erkrankung ist eine Impfung möglich. Dies wird durch Zecken übertragen und kann sich u.a. durch deutliche Bewegungsstörungen äußern.

Die Parvovirose: Diese Viruserkrankung ist auch unter dem Namen Katzenseuche bekannt; obwohl ein erkrankter Hund keine Katze oder eine erkrankte Katze keinen Hund anstecken kann. Das Virus ist wirtspezifisch. Befallene Tiere haben eine sehr schwere blutige Darmentzündung. Besonders gefährdet sind junge Hunde.

Die Tollwut: Es handelt sich um eine unheilbare Krankheit, an der fast alle Säugetiere und Menschen erkranken können. Die Infektion erfolgt durch das Eindringen von Speichel in eine Wunde. Hunde, die nicht schutzgeimpft sind und unter Ansteckungsverdacht stehen, müssen sofort getötet werden, Hunde, die jedoch ordnungsgemäß geimpft sind und unter Ansteckungsverdacht stehen, müssen lediglich für eine gewisse Zeit in Quarantäne.
Wir beraten unsere Patientenbesitzer gerne auch über die Einreisebedingungen nach Schweden, Norwegen und ins Vereinigte Königreich - Grossbritannien. Falls eine Ersteinreise anliegt, bitten wir die Besitzer, sich rechtzeitig, d. h. ca. 1/2 Jahr vorher, mit uns in Verbindung zu setzen.

Der Zwingerhusten: Hier handelt es sich um eine Virusinfektion, die den Rachenraum und die oberen Luftwege erkranken lässt und zu krampfartigen Hustenanfällen führt. Die Krankheit tritt gehäuft in größeren Zwingern und Tierheimen auf. Dies gab ihr auch den Namen. Wenn Sie Ihren Hund jedoch bei uns schutzimpfen lassen, wird er gleichzeitig einer Allgemeinuntersuchung unterzogen, um eventuelle Erkrankungen frühzeitig erkennen zu können oder auszuschließen. Die Impfungen werden von uns in einen Impfpass eingetragen. Auf der letzten Seite des Impfpasses können Sie die Termine für die Wiederholungsimpfungen nachsehen.

Möchten Sie, dass wir Sie an die jährlichen Wiederholungsimpfungen erinnern, so teilen Sie uns dies bitte mit. Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

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